Wenn Krieg droht, muss auch "Literatur" Farbe bekennen


Nein, in diesem Post geht es nicht um Gedichte, sondern um Politik! Um Weltpolitik! Um Krieg, der schon tobt in der Ukraine und in den Medien, und der sich auszuweiten droht, wenn wir, wir alle, nicht aufmerksam sind und unsere Aufgabe als Bürger, als Souverän in dieser unserer Demokratie verantwortlich wahrnehmen.

Es ist nämlich ein Skandal: Der letzten Freitag auf Zeit-Online veröffentlichte Aufruf mit dem Titel "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" wird weitgehend in den öffentlich-rechtlichen Medien und den großen überegionalen Nachrichtenportalen ignoriert!  Neben der Zeit und dem Tagesspiegel haben lediglich die üblichen Verdächtigen (Neues Deutschland, Junge Welt, Telepolis) berichtet. Ein kritischer Kommentar findet sich inzwischen auf der Website der Frankfurter Allgemeinen Tageszeitung. Im Online-Auftritt der Süddeutschen habe ich erst durch gezieltes Suchen eine mehr als 24 Stunden später publizierte Information zum Aufruf gefunden. Völlig übergangen wird dieser Aufruf bisher (Stand Sonntag 13.00 Uhr) von Spiegel-Online, heute.de und Tagesschau.de.

Dieses weitgehende mediale Verschweigen  - anders kann ich es nicht nennen - ist ein Skandal!

Um dieser medialen Verkürzung real vorhandener Meinungsvielfalt  entgegen zu wirken, habe ich mich entschieden, den in der Zeit publizierten Aufruf  auf meiner Internetseite als Wissenschaftler  als auch hier auf meiner Lyrik-Seite zu verlinken, wohl wissend, das dies eigentlich nicht passt und sich nicht "gehört". Aber außergewöhnliche Entwicklungen benötigen außergewöhnliche Maßnahmen. Es kann nicht sein, dass in unserer Demokratie politische Debatten medial unterbunden werden.

Solche Tendenz aktuell gewahrend, sehe ich mich als Bürger dieses Landes berechtigt und aufgefordert, mit meinen Möglichkeiten dagegen aktiv zu werden - und alle in meinem Namen existierenden Website mit dem Hinweis auf den Aufruf und  und den Link auf die Website www.openpetition.de  zu "infizieren", wo man den Aufruf auch als einfacher Bürger unterschreiben kann.